Als Toni Blauvogel den Tod eines ehemaligen Klassenkameraden untersucht, stößt sie auf etliche Ungereimtheiten: Warum besitzt ein kleiner Bankangestellter so viel Geld? Wer ist die geheimnisvolle Frau an seinem Grab? Wie kann ein Auto plötzlich explodieren? Gibt es einen Zusammenhang mit dem geplanten Neubau der Ruhrcity-Bank am Duisburger Innenhafen? War es Unfall oder Mord? Die Essener Privatermittlerin begibt sich in ihrem vierten Fall auf die Suche nach den Hintergründen. Dabei gerät nicht nur ihr Seelenfrieden beträchtlich in Gefahr. Erst als ihr Freund Max mit ihrem Wagen schwer verunglückt, sieht sie die ganze Angelegenheit plötzlich glasklar.
„Innenhafen“, der neue Kriminalroman von Ursula Sternberg, Oktober 2011, Emons Verlag, Köln
Ihr Debütroman »Ruhrschnellweg« ist ein gleichermaßen spannender wie kurzweiliger Krimi, der vor allem durch seine sympathische Charakterzeichnung positiv hervorsticht. Gerade Toni Blauvogel wirkt in ihrer leicht schluffigen Art wie die sympathische Person aus dem Café an der nächsten Straßenecke, eine angenehme Abwechslung zu den Ruhrpott-Marlowes oder Routine-Ermittlern anderer Genre-Krimis....“
„...Ursula Sternbergs Romane zeichnet ein liebenswertes Lokalkolorit aus, sprachlich ohne Dialekt und somit eher zurückhaltend; aber durch die vom Text gezeichneten Schauplätze bis hin zu einzelnen genannten Szenekneipen, die im Besonderen Essener Bewohnern ein Begriff sein dürften, fühlt man sich hier im Ruhrgebiet heimisch.“
Christian Albaum: Ursula Sternberg. In: Auf Streife im Revier. Der Krimi im Ruhrgebiet. Hrsgb. von J. Wittkowski. Verlag Henselowsky Boschmann, 1. Auflage 2009
Portrait Ursula Sternberg
Ursula Sternberg, geboren 1958 in Duisburg, wuchs in Frankfurt auf. 1978 kehrte sie ins Ruhrgebiet zurück, studierte Lehramt für Kunst und Geschichte und schulte anschliessend in die IT-Branche um. 18 Jahre lang war sie als Anwendungsentwicklerin und Systemanalytikerin gut im Geschäft. Der Einbruch in der IT-Branche hatte dann gegen Ende des Jahres 2003 auch sie erreicht. Seit Oktober 2004 arbeitet sie wieder in ihrem Beruf.
Die Zeit der Arbeitslosigkeit nutzte sie, um ihr erstes Buch „Variationen der Wahrheit“ fertigzustellen, an dem sie mit einigen längeren Unterbrechungen fünf Jahre gearbeitet hatte, und um ihr zweites Buch „Ruhrschnellweg“ zu schreiben. Beide Titel erschienen 2007 im Assoverlag Oberhausen. Im September 2007 trat sie dem SYNDIKAT (Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur) bei. Zusammen mit vier weiteren Krimiautoren des SYNDIKATS-Krimistammtisch Ruhr wurde sie im Rahmen der „Charme Offensive Ruhr“ zur Botschafterin des Ruhrgebiets ernannt. Im Dezember 2008 erhielt sie unter der Rubrik „Lieblingskrimi 2008“ für den Titel „Ruhrschnellweg“ den Literaturpreis „EhrenLöwin“.
Neben ihrem Beruf und dem Schreiben malt sie, überwiegend in Öl, und hat bereits an zwei Gruppenausstellungen teilgenommen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Katzen in Essen.
Im assoverlag Oberhausen sind die Kriminalromane Insolvenzgeld, Ruhrschnellweg und Variationen der Wahrheit erschienen.
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Der Kölner Emons Verlag veröffentlicht den Roman Nachtexpress im September 2010.
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